Solar 575 In der Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrunderts hatten lichtstarke Scanner die Bühnen und Tanzflächen erobert. Die von komplexen "Lichtsteuergeräten" angesteuerten, hellen Scheinwerfer mit ihren wechselnden Lichtmustern und Bewegungs-Choreographien schienen einfache Projektoren, wie den Solar 250, im Sturm zu überholen. Doch sie hatten auch Nachteile für den Anwender: Ohne Lichtmischpult funktionierte gar nichts, und jeder Versuch, diese frühen Scanner mit "Liquid-Scheiben" auszurüsten, endete meist schon nach Sekunden mit einem platzenden Geräusch... Die typischen OPTI-Effekte konnten nicht in die Scanner der verschiedenen anderen Hersteller integriert werden. (Es klappt bis heute nicht.) Optikinetics hörte den Ruf seiner Kunden nach moderneren, helleren Projektoren und entwickelte zunächst den Solar 575. Er kam 1992 auf den Markt, war groß, schwer und laut. Aber es war mit ihm erstmals möglich, Ölscheiben, Panoramascheiben und psychodelischen Effekte, die OPTI in mehr als 2 Jahrzehnten entwickelt hatte , mit dem hellen, Tageslicht-farbigen Licht einer 575W HMI Lampe zu projizieren. Mit Einführung des Solar 575 mussten aber auch die OPTI Effektscheiben und Cassetten geändert werden: Es gab sie nun in der Ausführung "575 safe", und gleichzeitig wurde bei den Effektscheiben die Glas/Metall Technik eingeführt. Diese führte zu einer verbesserten Planlage der Scheiben auf den Motoren. Die Scheiben "eierten" nicht mehr und die Bildschärfe konnte bei der gesamten Umdrehung nicht mehr aus dem Focus geraten, was bei den alten Scheiben, die nur aus Kunststoff bestanden, schon mal passieren konnte. Die 575-safe Scheiben waren zwar teurer, aber die Vorteile lagen für den Anwender auf der Hand. (Kunststoffscheiben gibt es heute nur noch mit einigen Motiven für den "therapeutischen" Einsatz, beidem Glas nicht verwendet werden darf.) Der Solar 575 wurde bis 1996 produziert. Sein Nachfolger wurde der K4. |