| Quasar In den Achtziger Jahren hatten sich die Lichteffekte "um 180° gedreht", wie es ein Lightjockey einmal formulierte: In den 60er und 70er Jahren waren farbig bestrahlte Objekte, farbige Flächen, grafische Lichtmuster und bewegte Farbformen die Lichteffekte der Shows und Discos. Niemand wäre auf die Idee gekommen, freiwillig direkt in die Lichtquelle hineinzusehen. Genau das aber passierte bei den Scannern: Die Lichtstrahlen, die durch Nebel sichtbar gemacht wurden, waren die Lightshow, und die Fläche, auf der sie auftraten wurden zur Nebensache. Also platzierte man die Scanner so, dass das Publikum häufig mehr oder weniger direkt in sie hineinsah. Auch Optikinetics folgte diesem Trend und hatte "Beam Effekte" entwickelt, die ähnlich wie Scanner- oder Lasereffekte funktionierten. Auch hier schaute der Betrachter in Richtung des Projektors. Diese Beam Effekte wirkten natürlich am besten in einem starken Projektor. Und besonders gut wirkten sie in OPTI's einzigartigem Quasar, der 1986 vorgestellt wurde. Dies war der erste Projektor, bei dem die Lichtquelle aus einer Kurzbogen-Stroberöhre bestand. Die Geschwindigkeit der Blitzröhre war regelbar und der Quasar projizierte faszinierende Beam-Effekte. Das Aufblitzen der Röhre war unvergleichlich härter, präziser und direkter als die Shutter-Effekte der Scanner. Aber nicht nur die Beam Effekte wurden vom Quasar perfekt wiedergegeben, auch die "Aufprojektionen", also die klassische Wiedergabe vom Projektor auf eine Fläche, gewannen an Dramatik - das galt besonders für die psychedelischen Muster der Effekt-Cassetten! Die Strobe-Technologie das Quasar war gleichzeitig die Grundlage für Optikinetics' "Strobe Flower", die heute noch produziert werden. Die Produktion des Quasar dagegen wurde 1996, als die Nachfrage nach Beam Effekten nachgelassen hatte, wieder eingestellt. |
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